„Andere Länder, andere Sitten.“ Das klingt plausibel, oder? Verbreitet unter Schülerinnen und Schüler ist allerdings ein Kulturrelativismus, der über diesen eher harmlosen Spruch hinausgeht. Danach hat jede Kultur (was ist das eigentlich?) eigene Werte, Normen, also letztlich verschiedene Vorstellungen darüber, was richtig und falsch, moralisch gut und moralisch verwerflich ist, was erstrebenswert ist und was nicht. Aber wie sollen wir dann miteinander in einem weltweiten Maßstab zusammenleben, wenn die Ansichten über Werte und Normen einander widersprechen bzw. nicht wünschbare Konsequenzen haben? Und gibt es nicht für alle Menschen verbindliche Menschenrechte, die immer und überall gelten?
Wir werden uns anhand konkreter Szenarien und ausgewählter Textabschnitte mit diesen Fragen beschäftigen. Vorkenntnisse in Philosophie sind nicht erforderlich.
Der Workshop findet an zwei Tagen statt. Der zweite Termin wird ebenfalls an einem Mittwoch sein und noch bekannt gegeben
Zurück