Kleinste Teilchen und Fasern für biomedizinische Anwendungen
Für biomedizinische Anwendungen, wie z.B. kontrollierte Wirkstoffabgabe, Implantatbeschichtungen oder sensorische Materialien, sind Trägermaterialien aus langen Kettenmolekülen, sog. Polymere, hochinteressant. Wir wollen uns im Projektkurs u.a. den spannenden Fragen widmen, wie wir solche Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen wie Zellulose herstellen können und wie wir die Effizienz der Wirkstofffreisetzung durch eine Verkleinerung der Teilchengröße drastisch erhöhen können.
Dabei werden wir uns im Labor mit der Herstellung von Nanopartikeln und Nanofasern aus Polymeren beschäftigen (typische Größe < 100 nm, also 0.0001 mm) und diese gemeinsam mit hochmodernen Mikroskopiemethoden (u.a. Rasterkraftmikroskop, konfokale Fluoreszenzmikroskop und dem STED - Stimulated Emission Depletion - Verfahren) untersuchen. Neben praktischen Laborarbeiten nehmen wir uns auch chemischen und materialwissenschaftlichen Fragestellungen (was sind Polymere, welche Eigenschaften besitzen sie?) an und behandeln auch ausgewählte physikalische Grundlagen der Methoden, die es uns ermöglichen, das unsichtbar Kleine nicht nur sichtbar zu machen, sondern auch genau zu charakterisieren.
max. 8 Teilnehmende
Termine:Freitag 16:00 – 19:00 Uhr
- 16.04.2027
- 23. 04.2027
- 30. 04.2027
- 07. 05.2027
- 14. 05.2027
- 28.05.2027
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