Sinnsuche und Erlebnisgesellschaft
In der Veranstaltung werden unterschiedliche eines geglückten Lebens, die von der Antike
bis in die jüngste Gegenwart entwickelt worden sind, vorgestellt. Die griechische Antike z.B. begriff den
Menschen alsein Wesen, dessen Lebensgestaltung weitgehend in seiner eigenen Hand lag. In der Folgezeit,
besonders mit der Ausbreitung des Christentums, geht dieser selbstverantwortbare Lebenssinn verloren.
Jetzt kommt der Mansch als Sünder in den Blick. Und sein Glück erfüllt sich nicht mehr in dieser Welt,
sondern im Jenseits.Im Zeitalter der Aufklärung versuchte man dem gegenzusteuern mit der Berufung auf die Vernunft
und dem Glauben an die Fähigkeit des Menschen zur Selbstvervollkommnung.
Im 19.Jahrhundert werden solche Konzepte zunehmend als fragwürdig empfunden. Hat das Dasein, so wird nun gefragt, überhaupt einen Sinn? Damit wird die Richtung gewiesen, die die Entwicklung im 20. Jahrhundert eingeschlagen hat. So wird beispielsweise die Ansicht vertreten, der Sinn der menschlichen Existenz besteht in nichts anderem als im Kampf gegen die Sinnlosigkeit. Oder es wird die Notwendigkeit der Bescheidenheit unserer Sinnansprüche betont. Und seid den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts schließlich werden Spa0 und Erlebnis (Stichwort "Spaßgesellschaft", "Erlebnis-Urlaub", "Eventkultur") als neuartige Quellen des Lebenssinns entdeckt.
| Jahrgangsstufe: | Klasse 10-13 |
| Ort: | Ev. Gymnasium, Tiergarten 5 (dort bitte Aushang beachten) |
| Zeit: | 12./13.03.10 und 19./20.03.10, jeweils FR Nachmittag (15-18 Uhr) und SA Vormittag (10-13 Uhr) |
| Beginn: | 12.03.10 - 15.00 Uhr |
| Kursleitung: | Herr Dr Fr. Decher |
| Kosten: | 25.00 € |