Astronomie


Geschichte des Kosmos
In den letzten Jahren hat die Kosmologie einen großen Umbruch erlebt. Drei Beobachtungsfunde sind hierbei maßgeblich verantwortlich. Als erstes ist die detaillierte Bebachtung der Mikrowellen-Hintergrundstrahlung zu nennen, die Aufschluss liefert über den Zustand des jungen Universums in dem Zeitintervall 360.000 bis 400.000 Jahren nach Beginn der Expansion.
Zu nennen ist als weiteres die im Rahmen großer Himmelsdurchmusterungen erhaltene räumliche Galaxienverteilung bis in große Entfernungen. Diese erlauben Räckschlässe einerseits auf die Entwicklung der Galaxien selbst und andererseits auf großskalige Strukturen des Universums. Und last but not least ist es aus Beobachtungen von Supernovae vom Typ Ia gelungen, die Ausdehnung des Universums mit der Zeit zu rekonstruieren.
All diese Beobachtungen, die das Verhalten des Universums zu unterschiedlichen Epochen zeigen, ergeben ein in sich geschlossenes Bild des Universums. Andererseits stellen uns diese Beobachtungsfunde vor ein großes Problem: Die Zusammensetzung des Universums ist uns zu mehr als 95% unbekannt.
Die zentralen Fragen der Kosmologie nach der Natur der restlichen Materie und Energie – allgemein als Dunkle Materie und Dunkle Energie bezeichnet – verlangen nach konkreten Vorstellungen der Teilchenphysik. Sie ist ein wesentliches Ziel moderner theoretischer und experimenteller physikalischer Forschung.

Der Kurs findet mangels Teilnehmer nicht statt
Jahrgangsstufe: 10 - 12
Ort: Uni Siegen Haarder Berg, Adolf-Reichwein-Str. 2, Gebäude H, Raum AR-H 505
Zeit: Mittwoch: 17.30 Uhr-19.00 Uhr, Beginn: 28.10.09
Kursleitung: Prof. Dr Winnenburg